Damit Fenster lange sauber bleiben

„Nie mehr Fenster putzen!“ – diesen Wunsch teilen viele Hausfrauen und Hausmänner. Das Reinigen der Fenster zählt zu den unbeliebtesten Hausarbeiten. Laut einer Forsa-Studie liegt es auf der Liste der Tätigkeiten, die Deutsche im Haushalt besonders ungern erledigen, auf Platz 2 gleich hinter dem noch weniger beliebten Bügeln. Das verwundert nicht, schließlich ist Fensterputzen eine zeit- und kraftraubende Angelegenheit.

Länger sauber dank Rollläden

Besitzer von Rollläden sind vom Scheibenreinigen zwar auch nicht zur Gänze befreit, sie müssen die unangenehme Pflicht aber weit weniger oft erfüllen. Diese Erfahrung zeigt sich dann besonders deutlich, wenn Fensterfronten und Terrassentüren mit Rollläden nachgerüstet werden. Die Reinigungsintervalle der Fenster werden dadurch deutlich verlängert. Rollläden sind ein zuverlässiger Schutz vor Regen und vor Schmutz. Sie verhindern noch besser als ein Vordach, dass ein Fenster direkt dem Wetter ausgesetzt ist. Die Fensterscheiben sind dadurch optimal vor Regenwasser mit Schmutz- und Staubpartikeln, der Hauptursache für Flecken, geschützt. Das funktioniert zwar nicht rund um die Uhr, schließlich sind die Rollläden während der Tageslichtphasen geöffnet, dennoch kann man sich darauf verlassen, dass frisch geputzte Fenster nicht so schnell wieder schmutzig und fleckig werden.

Auch Schimmelprobleme am Fenster durch eindringendes Regenwasser lassen sich dank Rollläden verhindern. Rollläden sind ein verlässlicher Hitzeschutz. In hochwertiger Ausführung halten sie zudem nicht nur Sonne und Schmutz, sondern auch Einbrecher ab. All diese Vorteile führen dazu, dass Rollläden zur Wertsteigerung eines Hauses oder einer Immobilie beitragen.

Fensterputzen leicht gemacht

Und wenn´s doch mal sein muss und auch gut geschützte Fensterscheiben gereinigt werden müssen, helfen ein paar kluge Putztipps. Schon Oma wusste: Fenster putzt man am besten mit Essig! Damit lassen sich Schlieren und Streifen vermeiden, da der zugesetzte Essig die Kalkablagerungen im Wasser reduziert. Wer mit sehr hartem, kalkhaltigem Leitungswasser putzt, kann Essigessenz verwenden. Sie ist stärker konzentriert, was man auch am etwas unangenehmen Geruch bemerkt. Dieser verflüchtigt sich allerdings innerhalb kurzer Zeit. Als Geheimtipp gilt der Zusatz von einem Schuss Flüssig-Klarspüler (zusätzlich zum Essig), wie man ihn für Geschirrspülautomaten verwendet. Nass gereinigt wird am besten mit einem Mikrofasertuch. Auch das Nachwischen und Trockenreiben erledigt man am besten mit einem (trockenen) Mikrofasertuch. Abzieher mit einer guten Gummilippe haben sich ebenfalls bewährt. Sie sorgen dafür, dass das Fenster nach dem Wischen möglichst rasch vom Putzwasser befreit wird und keine Streifen entstehen.

Zeitungspapier hingegen ist keine „Wunderwaffe“ für streifenfreie Fensterscheiben. Das bringt nicht viel und kann sogar schaden, wenn die Druckerschwärze auf Fensterrahmen aus Holz haften bleibt. Fenster sollte man übrigens nicht bei Sonnenschein putzen. Die Sonneneinstrahlung sorgt dafür, dass die Scheiben fleckig trocknen, noch bevor man das Putzwasser mit dem Mikrofasertuch oder dem Abzieher streifenfrei entfernt hat.