Die drei größten Irrtümer rund um den Sonnen- und Hitzeschutz

Sie sind vielfach widerlegt und dennoch alltägliche Praxis: Wenn es um den Schutz vor Sonne und Hitze geht, kursieren zahlreiche Irrtümer. Wir haben die wichtigsten „Sonnenschutzmythen“ für Sie zusammengestellt und erklären Ihnen, wie Sie am besten durch die schweißtreibenden Hitzemonate kommen. Dabei sind auch Rollladen und Jalousien eine wertvolle Hilfe, da sie das Sonnenlicht und die Raumtemperatur intelligent regulieren.

Irrtum Nr. 1: Innenliegende Beschattung hält die Hitze draußen

Vorhänge und Innenjalousien zu schließen, ist besser als gar nichts, wenn es draußen so richtig heiß wird. Doch einen wirklich effektiven Hitzeschutz bietet eine innenliegende Beschattung nicht. Sie sorgt für die Verdunkelung und Blendschutz und ist auch ein effektiver UV-Schutz, was etwa das Ausbleichen der Polstermöbel verhindert. Das Aufheizen des Raums hemmt der innenliegende Schutz hingegen kaum. Dagegen hilft sehr effektiv ein außenliegender Sonnenschutz im Form von stabilen Rollladen oder Jalousien. Dank dieser Blockade kann die Hitze erst gar nicht in den Raum gelangen.

Irrtum Nr. 2: Das Öffnen eines Fensters reicht völlig aus

Wer braucht schon eine Beschattung? Wenn es heiß ist, kann man doch einfach ein Fenster öffnen, um den Raum zu kühlen! Diese Anschauung hält sich zwar hartnäckig, ist aber dennoch unrichtig. Wer an einem heißen Tag das Fenster aufmacht, verschlimmert die Situation. Die Hitze flutet in den Raum und heizt diesen noch stärker auf, anstatt ihn zu kühlen. Ist das Fenster lange genug offen, gleichen sich die Innen- und die Außentemperatur mit der Zeit annähernd an. Wer sich wirklich vor

Überhitzung schützen möchte, sollte das Fenster daher tunlichst zulassen und sich mit einem außenliegenden Sonnenschutz vor der Hitze wappnen. Dieser sorgt in Kombination mit geschlossenen Fenstern am besten für angenehme Temperaturen. Das Fensteröffnen sollte sich auf die Abend- und Nachtstunden beschränken, wenn die Außentemperaturen wieder im angenehmen Bereich liegen. Ideal ist das Lüften während der Nacht und am frühen Morgen.

Irrtum Nr. 3: Nur eine Klimaanlage schützt vor unangenehmer Hitze

Klimaanlagen in Privathaushalten liegen zunehmend im Trend. Oft herrscht die Meinung vor, dass nur damit während der Hitzemonate angenehme Temperaturen im Innenbereich möglich sind. Das ist ein Irrtum, wie die Erfahrung zahlreicher Eigenheimbesitzer zeigt, die auf außen montierte Rollladen und Jalousien setzen. Diese blocken das eindringende Sonnenlicht effektiv ab. Ausfahrbare Markisen können ebenfalls dafür sorgen, dass Terrassentüren und Glasfenster effektiv beschattet werden. Es gibt noch weitere Maßnahmen, die im Gegensatz zur Klimaanlage keine wertvolle Energie verbrauchen. Wer seinen Garten klug plant, kann durch Bäume und Sträucher das Haus wirksam vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützen. Auch bei der Gebäudeplanung sollte man an den wichtigen Hitzeschutz denken – schwere Bauteile und Wände heizen sich langsamer auf und bleiben länger kühl. Eine durchdachte Isolierung schützt ebenfalls sehr gut vor dem sommerlichen Hitzestau.